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Offizielle Nominierung für die WM in Peking erhalten
Geschrieben von: Marcus Sieger   

Nun ist es endlich offiziell. Ich wurde auch in meiner zweiten Sportart zu einer Weltmeisterschaft nominiert.Vom 06-15.09.2014 kämpfe ich im „Mutterland“ des Tischtennis in Peking/China mit um den Weltmeistertitel.

Zuvor musste ich aber dem Bundestrainerteam erst beweisen, dass die Platzierung bei den Europameisterschaften 2013 keine Eintagsfliege war.
Dies gelang mir dann endgültig bei dem Weltranglistenturnier im März in Eger/Ungarn, bei dem ich sowohl im Einzel als auch im Team-Wettbewerb die Bronze-Medaille gewinnen konnte.

Da ich rein von meiner momentanen Weltranglistenposition zuerst keine Chance auf eine WM-Nominierung hatte, bekam ich nun aber eine vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) und vom Bundestrainer beim Tischtennis-Weltverband beantragte „Wildcard“ für die Weltmeisterschaft 2014 genehmigt.

Hierfür muss man Wissen, dass diese „Wildcard“ relativ schwer zu bekommen ist und zudem der Spieler mindestens zum erweiterten Medaillenkandidatenkreis gehören muss. Nur durch meinen Vize-Europameistertitel im letzten Jahr wurde auch diese Voraussetzung erfüllt. Generell gesetzt für die WM sind nur die Top 18 Spieler der Weltrangliste. Ich befinde mich momentan auf der Position 32 der Weltrangliste.

Als ich 2011 meine wirklich sehr hoch gesteckten Ziele bis 2016 öffentlich machte, wurde ich von vielen Seiten nur belächelt und sogar als „Träumer“ hingestellt. Hierzu sage ich zwischenzeitlich nur, dass ich seither all meine hoch gesteckten Ziele von 2011 tatsächlich erreicht habe und die Skeptiker nun auch immer mehr verstummen…

Die Aussichten: Vielleicht können wir bei der WM wenn alles optimal läuft sogar für eine Überraschung sorgen. Mein Ziel ist es natürlich eine Medaille zu gewinnen. Dazu muss aber auch einfach alles passen. Ich bin auch schon lange genug im Leistungssport mit dabei um zu wissen, dass eine WM immer eigene Gesetze hat und auch immer so manches anders läuft als geplant… Ich freue mich aber schon jetzt absolut auf diese Weltmeisterschaft.

Einen riesen großen Dank geht daher natürlich auch an dieser Stelle an meine Sponsoren, ohne die dieser Weg so sicherlich nicht möglich gewesen wäre. Vielen vielen Dank.

 
Bronze bei den Hungarian-Open sowohl im Einzel als auch im Team
Geschrieben von: Marcus Sieger   

Die Hungarian-Open vom 13-17.03.2014 in Eger waren für mich ein voller Erfolg.
Erst im Halbfinale gab es beim Einzel–Wettbewerb jedoch kein weiterkommen mehr, als ich gegen meinen Teampartner Holger Nikelis (amtierender Weltmeister und Paralympicssieger) ran musste.

Für mich war es gleichzeitig die erste Einzel-Medaille bei einem Weltranglistenturnier.

Der Teamwettbewerb lief für das deutsche Team der WK1 Nikelis / Sieger sogar noch besser. Da im Team Wettbewerb in Ungarn die Klassen 1 und 2 zusammen gelegt wurden, hätte man auch nicht unbedingt mit dieser Serie rechnen können (in der Wettkampfklasse 1 sind Spieler mit weitaus schwerwiegenderen Behinderungen als in der Wettkampfklasse 2). Zumal es auch für Nikelis /Sieger wieder das erste gemeinsame Turnier nach der erfolgreichen Europameisterschaft im Oktober 2013 war.

Im ersten Spiel mussten die beiden Deutschen (beide WK1) gegen Israel ran (beide WK2). Das Team Nikelis / Sieger besiegten Israel mit 3:1. Im nächsten Spiel ging es dann gegen Frankreich (ein WK 1 und ein WK 2 Spieler). Auch dieses Spiel ging mit 3:1 an uns. Sollten wir das nächste Spiel gegen Irland und Kroatien gewinnen, wäre das deutsche Team sogar Gruppensieger.

Wir brachten auch dieses Spiel, diesmal sogar mit 3:0 nach Hause.

Am nächsten Tag ging es dann im Halbfinale gegen die favorisierten Slowaken. Da auch die Slowaken beide Spieler der WK 2 sind ging der Sieg auch mit 3:2 an die Slowaken. Aber auch hier konnte man mit einem solch engen Ergebnis im Vorfeld nicht unbedingt rechnen. Somit gewann das Team Nikelis/Sieger auch in der zusammen gelegten Wettkampfklasse 1 und 2 die Bronze Medaille.

Fazit: Auch bei diesem Turnier konnte uns im Doppel wiederum keine andere Nation in der WK 1/2 schlagen.

 
Wahnsinn ich bin Vize-Europameister....
Geschrieben von: Marcus Sieger   

Am Mittwoch den 02.10.13 startete für mich und meinem Teampartner Holger Nikelis (RSC Köln) gegen die Ungarn der Teamwettbewerb.

Für das Team war klar, dass man nur etwas erreichen kann, wenn wir die Doppelspiele für uns entscheiden können. Wir konnten das Spiel gegen Ungarn dann auch mit 3:1 Siegen für uns entscheiden. Dieses Spiel diente unserem neu formierten Team um in die Europameisterschaft zu finden, denn am nächsten Tag ging es bereits gegen den heißen Medaillienkandidat Italien.

Auch dieses Spiel konnten die beiden wir für mit 3:1 gewonnenen Spielen für uns entscheiden.
Spätestens jetzt war klar, dass alles möglich ist. Sollte am Nachmittag die Slowakei geschlagen werden, würde Deutschland mit einer weißen Weste direkt ins Finale gegen Großbritannien einziehen.
Gesagt getan, auch gegen die Slowakei gewannen wir mit 3:1 Spielen. Am Freitag den 04.10.13 dann der große Showdown gegen das Topteam von der Insel, um Rob Davies (Europameister im Einzel) und Paul Davies (Vize Europameister im Einzel). Nikelis verlor das erste Einzel gegen Paul Davies klar mit 3:0. Im zweiten Spiel ging es mir gegen Rob Davies gleich. Die Situation vor dem Doppel erschien aussichtslos, da die Engländer ja nun schon 2:0 vorne lagen. Hier aber zeigten wir aber was in dem jungen Team für ein Potential steckt. Wir gewannen gegen die beiden Engländer nach hartem Kampf mit 3:2. Die Sensation war perfekt.

Das Team Sieger / Nikelis hat es tatsächlich geschafft im Doppel gegen alle Top Nationen Europas zu gewinnen.

Soll heißen, würden nur die Doppel gezählt, wären wir bereits jetzt Europameister. Da aber auch die Einzel im Teamwettbewerb mit eingerechnet werden, sicherten wir uns die Silbermedaille und wurden somit nach Großbritannien Vize Europameister vor Italien.

 
Mit VW zur Deutschland-Rallye in Trier
Geschrieben von: Marcus Sieger   

vom 23-25.08.13 hat das VW Regionalzentrum Baden Württemberg einige behinderten Spitzensportler aus der Region zu diesem wohl einmaligen Event eingeladen. Vielen vielen Dank nochmals für diese Einladung an VW.
Los ging es am Freitag pünktlich um 10 Uhr beim Regionalzentrum von VW in Ludwigsburg, wo wir mit dem neuen Golf Variant, Touareg, Tiguan, Sharan und Passat in Richtung Luxemburg starteten. Die Mittagspause verbrachten wir im Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße. Eine wahnsinnige Location und eine wahnsinns schöne Aussicht. Es lohnt sich echt dort einmal vorbei zu schauen. Danach ging es weiter Richtung Luxemburg in unser Hotel. Von dort ging es direkt wieder nach Trier, wo wir in der Servicebox von VW bereits erwartet wurden und unsere Fragen vom Motorsportchef und den Fahrern persönlich beantwortet wurden. Echt interessant, den Mechanikern und Ingenieuren in der Servicebox mal direkt bei der Arbeit an den Autos über die Schulter zu schauen.
Am Samstag stand dann das nächste Highlight an. Morgens wurden wir direkt mit dem Helikopter an den wohl spektakulärsten Streckenpunkt des gesamten Rallyezirkus der „Panzerplatte“ eingeflogen. Viele wechselnde Bedingungen, zick-zack Passagen, Spitzkehren, Schotter, Betonplatten usw…. Hier verbrachten wir auch den größten Teil des Tages, da an dieser Stelle auch das VW Zelt aufgebaut war. Rallye Legende Armin Schwarz nahm sich viel Zeit und versuchte uns die Geheimnisse des Rallyesports näher zu bringen. Mittags begann es dann zu regnen, aber auch hier wurden wir bestens im VW Zelt versorgt. Als der Regen etwas nach lies, ging es zu einem Offroad-Streckenpunkt, bei dem die Fahrer von Topspeed auf ein Minimum abbremsen mussten. Das war nun bedingt durch den Regen natürlich noch schwieriger und so sahen wir an diesem Streckenpunkt auch einige „Abflüge der Autos“ ….
Abends ging es noch in Luxemburg zum Essen, bevor wir nach einer relativ kurzen Nacht am Sonntag wieder unsere Heimreise nach Ludwigsburg antraten.
An dieser Stelle auch noch mal meinen herzlichen Dank an Viktoria (Leitung Marketing) und an Katharina (Bezirksleiterin Sonderzielgruppen) für dieses gelungene und sehr gut organisierte Event. Ihr habt echt einen guten Job gemacht.
Fazit: Jederzeit gerne wieder mit VW zu einem Event. Trotz der Vielfalt die es an verschiedensten Behinderungen gibt, findet jeder bei VW das passende Auto für seine Bedürfnisse.

 
2nd Bayreuth Open
Geschrieben von: Marcus Sieger   

Vom 29.05. - 01.06.2013 hieß es in der Bayreuther Oberfrankenhalle "An die Tische, fertig, los". Mehr als 250 Spielerinnen und Spieler kämpften in 11 Startklassen im Einzel- und Teamwettbewerb um Weltranglistenpunkte.

Bei der Auslosung erwischte ich eine Vierergruppe mit Rob Davies (GBR), Aloiso Lima (BRA) und Michael Godfrey (USA). Da ich (Weltrangliste Nr. 37) noch hinter Godfrey (Weltrangliste Nr.27) liege und diesen sowohl im Einzel- als auch im Teamwettbewerb klar besiegte, sammelte ich wichtige Punkte und kletter in der Weltrangliste weiter nach oben.

Im Teamwettbewerb ging ich mit Janos Kaiser (HUN) an den Start. Wir belegten hinter GBR/SUI (Davies, Keller) und BRA (de Paula, Lima) den 3. Platz und sicherten uns die Bronzemedaille.

Die Bayreuth Open werden mir in guter Erinnerung bleiben.

Danke an Werner Burkhardt und sein Team an die super Organisation und Ausrichtung des Turnieres.

 
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